WordPress: Das beste CMS

WordPress hat sich 2009 als DAS Content Management System (CMS) durchgesetzt, um Websites zu erstellen. Hier nenne ich die Gründe, warum WordPress derzeit die beste Wahl ist.

Aufpassen: In diesem Beitrag geht es um WordPress, das CMS (man kann es auf www.wordpress.org herunterladen) und nicht um den Host-Dienst WordPress (siehe www.wordpress.com). 

Was ist ein Content Management System?

Ein Content-Management-System (kurz CMS, auf deutsch: Inhaltsverwaltungssystem) ist eine Software zur gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung und Organisation von Inhalten (Content) zumeist in Webseiten, aber auch in anderen Medienformen.Wikipedia, Feb 2018

Eine Website zu erstellen war früher ein aufwendiger Prozess. Man brauchte:

  • Programmierkenntnisse
  • Design-Kenntnisse
  • Texte schreiben können…

Jetzt muss man, um eine gute Website zu erstellen, weder programmieren noch designen können. Jetzt geht es darum zu wissen, was wir kommunizieren wollen (Content Strategie) und den Inhalt zu produzieren (Content Erstellung). Alles andere wird vom CMS erledigt.

WordPress: das populärste CMS, weil

  • WordPress CMS ist gratis: WordPress ist ein Open Source Projekt, das von tausenden Programmierern weltweit auf freiwilliger Basis entwickelt und laufend verbessert wird. Damit kann keine gewinnorientierte Firma mithalten 🙂
  • Die große Anzahl an Plugins (Erweiterungen): dadurch, dass WordPress Open Source ist, gibt es mehrere tausend Programmierer, die WordPress Plugins entwickeln.
  • Die große Anzahl an Themes (Designvorlagen): Teams von Designern und Programmierern erstellen erstklassige Designvorlagen. Wir brauchen diese einfach auf unser WordPress zu laden!

Grund 1: WordPress CMS ist Gratis

WordPress, das Basis-System, ist gratis. Es kostet 0 €. Hier kann man WordPress herunterladen: www.wordpress.org

Wordpress CMS runterladen

Willst du lernen wie man WordPress installiert? Ich werde demnächst einen Beitrag dazu schreiben. Lass deine E-Mail-Adresse da und ich informiere dich, sobald der Beitrag online ist.

Grund 2: Große Anzahl an Plugins

WordPress CMS ist die Grundlage, um eine Website zu erstellen. Damit kann man eine Website oder einen Blog auf die Beine stellen. Aber: Wenn die Website bestimmte Funktionen erfüllen soll, braucht man Plugins.

Was sind Plugins?

Plugins, auch Extensions (auf deutsch “Erweiterungen”) genannt, sind kleine Programme, die zusammen mit WordPress CMS arbeiten und bestimmte Aufgaben erfüllen.

Es gibt beispielsweise Plugins, um Fotogalerien zu erstellen, Kontaktformulare, ein Forum auf die Website zu geben etc. Es gibt auch Plugins die dir dabei helfen, die Suchmaschinenoptimierung durchzuführen, Backups zu automatisieren, sich gegen Cyber-Angriffe zu schützen etc.

Plugins werden von Programmierern in der ganze Welt geschrieben. Für WordPress gibt es zurzeit über 50.000 davon.

Wordpress Plugins Extension Erweiterung

Hier geht es zu den Plugins: https://de.wordpress.org/plugins

Funktionen einbauen, ohne programmieren zu können!

Dieser riesige Angebot an Plugins bedeutet, dass man alle mögliche Funktionen in WordPress einbauen kann, ohne selbst programmieren zu müssen / können! Das ist doch ein Hit oder?!

Mit gratis Plugins kommt man schon recht weit. Wenn man bestimmte Einstellungen will oder aufwendigere Funktionen braucht (Webshop, etc), dann könnte es sich auszahlen, Geld dafür auszugeben.

Wann zahlt es sich aus, für ein Plugin Geld zu zahlen?

Keine Sorge, wenn du WordPress ausprobieren willst, Seiten für dich, Familie und Freunde machst, kommst du mit den gratis Versionen recht weit.

Zahlende Plugins würde ich erst nehmen, wenn die Website gewerblich betrieben wird (d.h. mit Gewinnerzielungsabsicht). Mit zahlende Plugins hast du mehr Möglichkeiten und du hast Support. So kannst du bestimmte Funktionen für die Website haben und dir wenn Probleme auftreten, dank dem Support, viel Zeit ersparen.

Plugins können fünf bis mehrere hundert Euro kosten. Üblicherweise kosten sie um die 40 €.

Grund 3: Die Themes (Designvorlagen)

Themes (auch Template oder Skin genannt) sind Designvorlagen, die das Aussehen (Gestaltung, Farben, Schriften…) deiner Website bestimmen. Alle WordPress Vorlagen passen sich automatisch an jede Displaygröße an (Responsive Design).

Bei WordPress ist der Inhalt vom Aussehen getrennt. D.h. wenn du das Aussehen deiner Seite ändern willst, aktivierst du ein anderes Theme und die Website sieht gleich anders aus – dein Inhalt bleibt gleich.

Wordpress Themes

Themes: meine Empfehlung
Bei Themes empfehle ich, auf jedenfall ein kostenpflichtiges Theme zu nehmen.

Gründe, warum kostenpflichtige Themes Sinn machen:

  • meine Erfahrung ist, dass bei kostenpflichtigen Themes weniger Probleme auftreten. Das hängt damit zusammen, dass die “Kinderkrankheiten” (Bugs) mit Updates korrigiert werden.
  • Wenn man nicht weiter weiß, kann man sich an den Support wenden. Das funktioniert wirklich gut. Da stehen für dich richtige Programmierer zur Seite, die deine Fragen beantworten und dir helfen, deine Probleme zu lösen.

Themeforest.com: tolle WordPress-Themes

Die Themes kaufe ich meistens bei Themeforest.com. Themeforest gehört Envato, eine Firma aus Australien. Envato verkauft nicht nur Designvorlagen für WordPress, sondern auch Vorlagen für Visitenkarten, Flyer, Animationen… schau mal rein: www.themeforest.com

wordpress themes themplates auf themeforest

Fazit

Die Fähigkeit, Websites zu veröffentlichen, ist meiner Meinung nach heutzutage ein Muss.

Dafür sind keine Programmierkenntnisse notwendig. Wenn Du dafür Interesse hast, schaffst Du es.

Und… hast Du schon mal eine Website gemacht? Worüber? Für wen?
Wenn Du irgendeine Frage hast, gib sie unten rein!

Bis bald! Felix

Leave a Reply