Wie du mithilfe von Marktforschung deine Kunden besser kennenlernst

Sei erfolgreich, indem du deinen Kunden kennst

Du fragst dich was dein Business, deine Dienstleistung, dein Produkt oder deine Idee braucht um erfolgreich zu sein? Ich würde sagen ganz entscheidend ist, dass du über ein tiefes Verständnis über deinen Kunden verfügst. Du solltest dir folgende Fragen stellen:

  • Wer ist dein Kunde und was braucht er?
  • Warum legt er ein bestimmtes Verhalten an den Tag?
  • Welche Faktoren können zu einer Veränderung dieses Verhaltens führen?

Wenn du diese Fragen für dich klären kannst, weißt du auch wie du ihm dein Produkt oder deine Idee anbieten kannst, damit er für sich daraus einen Mehrwert erkennt. Ich zeige dir wie du gezielt Methoden der Marktforschung zu diesem Zwecke einsetzen kannst.

Lerne deinen Kunden besser kennen

Jetzt fragst du dich bestimmt, wie dir Methoden der Marktforschung helfen können deinen Kunden besser kennenzulernen und welche Methoden es überhaupt gibt. Nun, meiner Meinung nach sind sowohl die Quantitative Marktforschung als auch die Qualitative Marktforschung geeignete Methoden, die dir helfen können ein besseres Verständnis über deinen Kunden zu bekommen. Während du bei der Quantitativen Forschung sehr strukturiert vorgehst, hat die Qualitative Forschung einen flexibleren, dynamischeren Charakter. Eine der Methoden innerhalb der Quantitativen Marktforschung ist beispielsweise die Versendung eines Fragebogens durch ein spezielles Befragungstool, mit dem Ziel Gewissheit über die Größe der Zielgruppe zu bekommen. Die Fokusgruppe sei hier exemplarisch als eine Methode innerhalb der Qualitativen Marktforschung erwähnt, die darauf abzielt unterschiedliche Ansichten aus der Zielgruppe kennenzulernen.

Fokusgruppen – Ein kleines Fallbeispiel

Bitte stelle dir vor, du arbeitest mit deinem Team gerade an einer Produktinnovation und ihr habt bereits sieben unterschiedliche Produktdesigns erarbeitet. Um eine Entscheidungshilfe zu bekommen, setzt ihr nun Fokusgruppen ein. Ihr wollt erfahren, wie die unterschiedlichen Designs wahrgenommen werden und aus welchen Gründen bestimmte Designs bevorzugt bzw. abgelehnt werden. Außerdem wollt ihr mehr über mögliche Motive für den Kauf bzw. Nichtkauf des präsentierten Produkts herausfinden. Daher organisiert ihr eine moderierte Gruppendiskussion mit insgesamt zehn Teilnehmern, denen ihr diese Designs vorstellt. Ihr wisst, dass Meinungen, Ansichten und Wahrnehmungen in Gruppensituationen aufgrund gruppendynamischer Prozesse oftmals viel stärker zu Tage treten als beispielsweise in Einzelgesprächen. Stelle dir bitte weiter vor, dass sich am Ende des Workshops eine Präferenz für zwei der sieben präsentierten Produktdesigns ergibt. Für dein Team ist das ein sehr aufschlussreiches Forschungsergebnis, denn ihr wisst jetzt welche Produkterwartungen die Kunden haben und was davon bei den vorgestellten Designs noch nicht ausreichend erfüllt wurde. Mit diesen Informationen könnt ihr nun gezielt weiterarbeiten und sie als Input in die Weiterentwicklung des Produkts einfließen lassen.

Google Formulare als effizientes Online-Befragungs-Tool

Google bietet mit dem Produkt „Google Formulare“ ein kostenloses, effizientes Tool an, das sich u.a. für die Erstellung von Fragebögen mit einer sogenannten Likert-Skala eignet. Die Abbildung zeigt einen Fragebogen, der mit „Google Formulare“ erstellt wurde. Ich arbeite hier mit einer sogenannten Likert-Skala (1=nutze ich nie; 2= nutze ich selten; 3= weder noch; 4= nutze ich häufig und 5= nutze ich sehr häufig). Der Fragebogen kann direkt per E-Mail an gewünschte Teilnehmer versendet werden. Die Antworten der Fragebogenteilnehmer werden automatisch grafisch aufbereitet.

Fragebogen erstellt mit Google Formulare

Die Ansichten „Zusammenfassung“ und „Einzelansicht“ bieten nochmals unterschiedliche Darstellungsmöglichkeiten. In unserer Abbildung sehen wir, dass bereits zwei ausgefüllte Fragebögen eingetroffen sind und wir sehen uns in der Einzelansicht gerade nochmals an, was Frau Maria Musterfrau geantwortet hat.

Fragebogen Einzelansicht erstellt mit Google Formulare

Fazit

Ich möchte den Artikel gerne mit einem Zitat von Kurt Tucholsky abschließen, da es meiner Meinung nach sehr passend für das eben vorgestellte Thema ist. Das Zitat lautet wie folgt:

Wer auf andere Leute wirken will, der muss erst einmal in ihrer Sprache mit ihnen reden. – Kurt Tucholsky

Die Methoden der Marktforschung können helfen, die Sprache der Kunden zu lernen. Danach wird es möglich sein in ihrer Sprache mit ihnen zu reden.

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