Guter Content kommt nicht von allein

Deine Website wirkt veraltet? Du hast keine Ideen für Facebook-Posts? Dein Blog will nicht so richtig auf Touren kommen? Dann ist es höchste Zeit, dich mit Content zu beschäftigen! 

Die Inhalte auf deiner Website, deinem Blog oder Social Media-Auftritt sollten nicht einfach nur da sein, weil jemand zufällig Zeit hatte, sie zu produzieren. Sie sollten da sein, weil sie Teil eines Plans sind. In großen Unternehmen machen das Content Manager.

Es ist klar: Kleine Firmen oder Ein-Personen-Unternehmen können keinen eigenen Content Manager einstellen. Wenn auch du dich in dieser Situation befindest, dann weißt du vielleicht, dass es gar nicht so einfach ist, die Website oder den Blog auf dem Laufenden zu halten. Natürlich kannst du das Ganze einem Freelancer übergeben – vorausgesetzt du hast ein Budget dafür. Wenn nicht, dann wird es Zeit, die Zügel selbst in die Hand zu nehmen.

Der erste Schritt: Ziele setzen

Klar definierte Ziele helfen dir dabei, auf Kurs zu bleiben und alle Akivitäten danach auszurichten, deine Ziele zu erreichen. Es sollten nicht zu viele sein, damit du dich fokussieren kannst. Drei Ziele reichen in der Regel aus. Vielleicht wirst du im Laufe der Zeit deine Ziele verändern oder anpassen – das ist in Ordnung.

Mit gutem Content überzeugen

Nachdem du deine drei Ziele definiert hast, kannst du diese näher spezifizieren. Das hilft dir, deinen Erfolg zu messen. Nehmen wir an, du hast einen Bio-Lebensmittelladen. Eines deiner Ziele lautet, Informationen über gesunde Ernährung zu liefern. Wenn du dieses Ziel spezifizierst, könnte es lauten: „Stadtbewohner über eine nachhaltige Lebensweise zu informieren.“ Natürlich macht das nur Sinn, wenn sich dein Laden tatsächlich in einer Stadt befindet. Du kannst dann Tipps geben, wie man Kräuter auf dem Balkon züchtet oder weniger Müll produziert.

storytelling

Eine andere Möglichkeit ist es, auf Geschichten zu setzen. Im Content Marketing sind Geschichten sehr beliebt. Im Fachjargon nennt man das „Storytelling“. Vorzugsweise erzählst du über andere, nicht über dich selbst. Also zum Beispiel über einen Kunden, der es geschafft hat, seine Müllproduktion um die Hälfte zu reduzieren. Um gute Geschichten zu finden, muss man immer Augen und Ohren offen halten und mit den Leuten kommunizieren.

Gründlich ausmisten

Wenn deine Website, dein Blog oder Social Media-Auftritt schon älter ist und lange nicht gewartet wurde, dann kommst du nicht umhin, ordentlich auszumisten. Ja, es muss sein: Jede Seite, jeder Text, jedes Foto und jeder andere Inhalt muss inspiziert werden. Es ist nicht notwendig, alles zu löschen. Viele Inhalte lassen sich recyceln. Vielleicht findest du ein Foto auf deiner Website, das schlecht ist, aber die dazugehörige Geschichte ist es wert, erzählt zu werden. Ein neues Foto – nichts leichter als das!

Mit Redaktionsplan den Überblick behalten

Während des Ausmistens kommt vielleicht die ein oder andere Idee für neuen Content wie von selbst. Hebe sie für später auf. Am besten in einem Redaktionsplan. Dies kann eine einfache Excel-Liste sein, die du übersichtlich gestaltest. Du kannst dort auch eine Mappe mit dem vorhandenen Content anlegen. So behältst du den Überblick.

Zusammenfassend die wichtigsten Schritte:

  • Miste deine alte Website aus.
  • Setze dir Ziele oder überarbeite sie.
  • Sammle all deine Ideen (mit Links, Quellen, Kontaktpersonen usw.) im Redaktionsplan.
  • Achte auf einen guten Themenmix.
  • Erzähle Geschichten. Der Bio-Ladenbesitzer kann zum Beispiel über seinen Kunden mit dem Balkon-Gemüsegarten erzählen.
  • Richte dir einen Google-Alert mit relevanten Keywords ein, damit du auf dem Laufenden bleibst.


Ich schreibe demnächst einen Beitrag über den Einsatz von Geschichten („Storytelling“) im Marketing. Melde dich für unseren Newsletter an, um ihn nicht zu verpassen! 

 

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