Bloggen für Kleinunternehmen

Warum Bloggen für „die Kleinen“ gut ist

Wer sagt, dass nur die großen Firmen bloggen dürfen? Auch als Kleinunternehmen oder sogar EPU kann man einen Blog betreiben und davon profitieren.

Im großen, weiten Web will jeder nur eines: Gefunden werden. Eine Möglichkeit, sich von der Masse abzuheben, ist ein Blog. Ein guter Blog, wohlgemerkt.

Vielleicht fragst du dich, was ein Blog deinem Unternehmen bringt? Einige Vorteile wären:

  • Du kannst dich bzw. dein Unternehmen als Experte auf einem Gebiet positionieren
  • Dein Unternehmen wird leichter im Internet gefunden und so bekannter
  • Du verleihst deinem Unternehmen eine einzigartige Stimme

Firmen-Blogs

Ein Firmen-Blog ist meistens auf der Website des Unternehmens integriert. Sehr kleine Unternehmen oder EPUs arbeiten manchmal sogar nur mit Blogs oder generieren die Mehrzahl ihrer Kunden über ihren Blog. Sehen wir uns ein paar Beispiele an, vom großen Unternehmen bis hin zur „One Woman Show“:

Tchibo:

Beim Kaffee-Riesen Tchibo läuft alles nach Strich und Faden. Der Blog ist optisch ansprechend, die Inhalte perfekt kombiniert: Vom Kinder-Wettbewerb über die Flüchtlingshilfe bis hin zu einem für das Unternehmen heiklen Thema: Kapseln und Nachhaltigkeit. Generell ist es besser über heikle Themen zu sprechen und aufzuklären, anstatt sie totzuschweigen. Das muss allerdings gut durchdacht sein.  

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Sonnentor:

Sonnentor stellt Bio-Lebensmittel her. Seinen Blog verpackt das Unternehmen unter „Wissenswertes“. Sonnentor macht sich aktuelle, vieldiskutierte Themen zu Nutze, wie hier das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP. Der Protest dagegen passt perfekt zur Firmenphilosophie von Sonnentor und das Unternehmen positioniert sich auf diese Weise als Experte.

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CIB Sprachschule:

Die CIB Sprachschule bietet Deutschkurse in Wien an. Der Blog liefert den Schülern nützliche Informationen zum Ablauf von Prüfungen oder Materialien zum Lernen. Darüber hinaus lädt er auch zur Interaktion ein, wie zum Beispiel hier zum Testen von Deutsch Apps.

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makeupbine:

Nun zur „One Woman Show“: Die makeupbiene startet gleich mit dem Blog. Man merkt sofort, dass hier kein großes Unternehmen dahinter steht, sondern eine Frau, die mit liebevoller Hingabe das macht, was sie liebt: Kosmetik und Kochen – grün und vegan. Passend dazu wählt sie die Themen im Blog aus und berichtet von persönlichen Erfahrungen. Das kommt immer gut an.

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Die Auswahl der Themen

Wie die vorgestellten Beispiele zeigen, hängt die Auswahl der Themen von Branche und Zielgruppe ab. Das Thema muss zum Unternehmen passen und für den Leser interessant und relevant sein. Meist kommen die Leser nicht direkt zum Blog, sondern über andere Kanäle. Dies kann über Google oder Facebook sein. Gute Headlines und Kurzbeschreibungen sind daher wichtig, denn darauf springt der Leser an. Doch nicht nur das: Der Blogbeitrag muss das bieten, was die Headline verspricht. Sonst ist der Leser schnell wieder weg.

Zeit für den Blog finden

Das Betreiben eines Blogs muss keine Mammutaufgabe sein. Trotzdem ist es etwas, wofür du Zeit investieren und dich regelmäßig darum kümmern musst. Wenn du allein bist und keine Ressourcen für einen professionellen Texter hast, dann setze lieber auf Qualität, statt auf Quantität. Besser du hast einen guten Beitrag pro Monat als mehrere schlechte Beiträge pro Woche.

Auf dem Laufenden bleiben

Es gibt Online-Tools, die dir bei der Organisation deines Blogs helfen können. Google Alerts ist ein Beispiel dafür. Mit Hilfe von Keywords suchst du dir ein oder mehrere Themen aus, die für dich relevant sind. Per Mail bekommst du dann eine Sammlung aller zu diesem Thema passenden neuen Inhalte aus dem Web. So bleibst du auf dem Laufenden und kannst die Informationen relativ einfach filtern.

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Call to Action

Wenn dein Blog den Lesern gefällt, ihnen relevante und interessante Inhalte bietet, dann hast du die Chance, die Leser zum Handeln zu animieren. Du kannst in deinem Blogbeitrag zum Beispiel die Anmeldung zum Newsletter integrieren. So bleibst du mit dem Leser in Kontakt und kannst ihn über Neuigkeiten und deine Angebote informieren. Wichtig dabei ist, transparent zu sein und den Leser zu informieren wie oft er Nachrichten von dir erwarten (nicht zu oft!) und dass er sich jederzeit vom Newsletter abmelden kann.

Geduld ist wichtig

Denke immer daran, dass Erfolg nicht über Nacht kommt. Nimm dir Zeit, mache nicht alles auf einmal. Bevor du überhaupt loslegst, überlege gut, welche Ziele du mit einem Blog verfolgst. Wie tickt deine Zielgruppe? Wo bekommst du Informationen her? Plane deine Zeit für den Blog genau ein. Ob eine oder zehn Stunden pro Woche: Bleibe realistisch. Wichtig ist, dass du dranbleibst, die Geduld nicht verlierst und letztendlich Spaß an der Sache hast.

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